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Smart EQ forfour.

Kategorie: E-Autos
Smart EQ forfour
Erfahrungsbericht von
Smartie
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20.11.2020

Anschaffung

Es stand eine Entscheidung für ein neues Zweitfahrzeug an. Da der Wagen nur im urbanen Umfeld - insbesondere in der Stadt - bewegt wird, war die Entscheidung für ein kleines und möglichst "nachhaltiges" Fahrzeug schnell getroffen. Wichtig war, dass 4 Insassen Platz finden, da die Kinder oft von A nach B gefahren werden müssen. Der Kofferraum spielte nur eine untergeordnete Rolle.
Nach einer ersten digitalen Recherche war schnell klar, dass es ein E-Auto werden sollte, da sparsam, komfortabel und vor allem nachhaltig. Die anschließende, konkrete Auswahl war recht mühsam, da die Informationsbeschaffung viel Zeit in Anspruch genommen hat - man muß sich auf vielen Seiten im Internet die relevanten Informationen zusammensuchen. Als die Wahl dann auf den Smart fiel, wurde ein Termin beim Händler vereinbart und der Wagen zur Probe gefahren. Die Entscheidung für das Fahrzeug war getroffen, offen war nur noch ob Kauf oder Leasing. Da der Wagen doch recht teuer war und eine hohe Unsicherheit bzgl. Wertverlust bestand, wurde es dann ein Leasingfahrzeug.

Preis / Leistung

5 von 5

Da es sich um ein Leasingfahrzeug handelt wurde lediglich der damalige Preis in Höhe der Umweltprämie seitens des Bundes fällig zzgl. Überführungskosten. Das Leasing läuft über 2 Jahre mit 10.000 km pro Jahr, mit einer mtl. Rate von 230 Euro brutto. Die erste Inspektion hat 60 Euro gekostet, die Versicherung 230 Euro im Jahr. Ladekosten sind bislang so gut wie nicht angefallen, da ausschließlich auf der Arbeit - es stehen Wallboxen zur kostenlosen Verwendung bereit - oder an kostenfreien öffentlichen Ladesäulen geladen wird.

Reichweite & Laden

5 von 5

Das Fahrzeug hat eine sehr kleine Batterie mit einer max. Reichweite von 120 Kilometer (im Realbetrieb und durchschnittlich pro Jahr). Jeden Tag wird das Fahrzeug ca. 20 Kilometer zur und von der Arbeit von/nach Hause bewegt. Geladen wird beim Arbeitgeber, jeden Tag und während der Arbeit. Am Wochenende wird ggf. auch an kostenfreien öffentlichen Ladesäulen - z.B. während des Einkaufs - geladen.

Ausstattung & Fahreigenschaften

5 von 5

Entscheidend bei der Wahl des Fahrzeugs ist die Option des 22 kW-Bordladers, der ein "schnelles" Aufladen ermöglicht. Bei einer so kleinen Batterie (ca. 17 kW) ist die Option ein sehr wichtiges Ausstattungselement. Im Stadtverkehr ist das Fahrzeug unschlagbar auch aufgrund der Wendigkeit - was bedeutet wenden in drei Zügen ??? - und des sparsamen Verbrauchs aufgrund des geringen Fahrzeuggewichtes und sehr guter Rekuperation. Längere Strecken, auch gerade auf der Autobahn - man fühlt sich bei höherer Geschwindigkeit nicht wirklich wohl - sollte man jedoch vermeiden.

Gesamtbewertung

5 von 5

Für meinen "Use Case" ist der Smart EQ eine optimale Wahl. Die Mehrkosten für den 22 kW-Bordlader sind unbedingt anzuraten. Auch die mtl. höheren Leasingkosten im Vergleich zu einem alternativen Verbrennerfahrzeug fallen mit den deutlich günstigeren, sonstigen laufenden Kosten des Smart EQ kaum noch ins Gewicht. Den Rest erledigt das komfortable Fahrgefühl und das gute Gewissen etwas für unser Klima beizutragen. Und, aufgrund der derzeit erhöhten Umweltprämie ist das Fahrzeug in der Anschaffung bzw. der mtl. Leasingrate auch deutlich günstiger geworden.

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