Zurück zur Fahrzeugübersicht

Kia e-Niro (64 kWh).

Kategorie: E-Autos
Kia e-Niro (64 kWh)
Erfahrungsbericht von
Martinsgans
Nachricht senden
16.11.2020

Anschaffung

Ich fahre jetzt seit gut 2.000 km einen Kia e-Niro mit der großen 64 kWh Batterie und dem großen Motor mit 204 PS. Bin von meinem 2010er Golf VI auf Elektromobilität umgestiegen.

Kosten

5 von 5

Ich habe für den Kia e-Niro in der Ausstattungslinie Vision mit ein paar Extras wie LED-Paket, Onboard-Lader und Ladekabel, abzüglich Umweltbonus (der noch aussteht), Händlerrabatt und der günstigeren Mehrwertsteuer knappe 34.000 Euro bezahlt. Nach meinem Dafürhalten ein Wahnsinns-Preis für das Gesamtpaket.

Reichweite & Laden

5 von 5

Der 64 kWh Akku reicht locker für mehr als 300 km, auch wenn ich das noch nie wirklich ausgereizt habe. Ich experimentiere immer noch mit der Rekuperation, da bin ich aber was den Verbrauch angeht schon deutlich besser geworden und liege so bei 19 kWh/100 km. Für das Laden an AC-Ladestationen habe ich noch den Oboard-Lader dazu genommen, damit der e-Niro auch hier dreiphasig laden kann. Gerade bei dem großen Akku finde ich das sinnvoll, weil er sonst zu lange braucht um wirklich voll aufzuladen. An DC-Ladesäulen erreicht der e-Niro realistisch um die 51 kw, das ist schon echt schnell.

Aus­stattung & Fahr­gefühl

5 von 5

Die Ausstattung war das Hauptargument für den e-Niro. Was hier alles serienmäßig dabei ist sucht meiner Meinung nach seines gleichen. Berganfahrassistent, Fernlichtassistent, Abstandstempomat, Spurhalteassistent, Geschwindigkeitsbegrenzer… und ich weiß nicht was noch alles. Ehrlich gesagt ist mir das schon fast ein bisschen zu viel, mit dem Spurhalteassistent komme ich noch nicht so richtig klar, oder er ist irgendwie falsch eingestellt. Aber gerade für meine Pendlerstrecke, auf der zu Stoßzeiten auf der Autobahn immer Stau ist, machen die Assistenzsysteme einen wirklich guten Job. Das ist schon deutlich einfacher und entspannter als mit meinem Golf. Der Abstandstempomat wechselt auch eigenständig zwischen Rekuperation und „segeln“ was das fahren auf der Autobahn nicht nur entspanntet macht sondern auch effizienter.
Schade finde ich das der Kofferraum nicht wirklich gut aufgeteilt ist, es gibt einen doppelten Ladeboden, der aber nicht wirklich viel nutzt. Da hat man meiner Meinung nach Platz verschwendet. Und unter der Motorhaube ist auch kein Frunk versteckt, obwohl auch da sicher bei einer etwas besseren Aufteilung Platz gewesen wäre.

Gesamt­bewertung

5 von 5

Ganz ehrlich, ich musste mich erst an den e-Niro gewöhnen. Der Sprung von meinem Golf war wohl einfach etwas zu groß. Mittlerweile „verstehe“ ich das Auto aber viel besser und setzte mich jeden Morgen gerne rein.

Bericht teilen

x Hilfreich

Möchtest du auf dem Laufenden bleiben?

Dann melde dich jetzt für unseren kostenlosen Newsletter an.

Jetzt anmelden

Du kannst die E-Mail jederzeit abbestellen.