Zurück zur Fahrzeugübersicht

VW e-Golf 300.

Kategorie: E-Autos
VW e-Golf 300
Erfahrungsbericht von
E-Wolf21
Nachricht senden
12.11.2020

Anschaffung

Ich habe mir meinen e-Golf300 vor rund zwei Jahren angeschafft. Warum? Es war damals für mich die beste Mischung aus Qualität, Reichweite und Preis. Ich nutze den Wagen als reines Pendler-Auto und die Idee war, den auch ein paar Jahre (mehr als fünf) zu fahren. Für alles andere (Urlaub, Ausflüge) haben wir noch unseren Touran.

Kosten

3 von 5

Nach dem Facelift des Golf7 hat VW ja auch den e-Golf kräftig überarbeitet. Mit dem 35 kWh Akku und den 136 PS war der eGolf für mich dann absolut alltagstauglich. Der Neupreis lag damals bei 35.900, nicht ganz billig und mein bisher teuerster Neuwagen. Die Wärmepumpe für knapp 1.000 Euro habe ich mir auch noch gegönnt.

Reichweite & Laden

4 von 5

Das war mein wichtigstes Kriterium. Ich bin in den zwei Jahren rund 33.000 km mit dem Auto gefahren, meine tägliche Pendelstrecke sind knappe 70 km. Das passt für mich super. Mittlerweile habe ich auch mein Fahrprofil so optimiert, dass ich auch beim Verbrauch gute Werte erziele (unter 15 kWh kriege ich hin!). Ich lade zuhause und so gut wie nie unterwegs. Mein Arbeitgeber hat auch keine Lademöglichkeit. Ich bin also auf das Laden zuhause angewiesen und es ist für mich auch die komfortabelste Lösung. Habe mir eine Webasto pure Wallbox zugelegt, die damals von VW empfohlen wurde und theoretisch mit 11 kw Laden kann. Baulich würde das bei mir sogar auch gehen, VW hat beim eGolf 300 aber nur Lade -Hardware für AC-Ladeleistungen von bis zu 7,4 kw verbaut (1-phasig 32 A und 2-phasig je 16 A, also immer 7,4 kW). Heißt von 0-100% dauert es etwa fünf Stunden (wobei ich eigentlich nie komplett mit leerem Akku lade). Ich habe auch einen CCS Schnelllader an Bord, den ich aber so gut wie nie nutze.
Was halt beim eGolf nicht geht sind spontane Touren durch die Republik oder Vollgas-Heizen auf der Autobahn. Dafür ist der Wagen nicht konzipiert und die Reichweite nicht ausreichend.

Aus­stattung & Fahr­gefühl

3 von 5

Der e-Golf ist grundsolide, ein Golf halt, da ist alles seit Generationen durchoptimiert. Man fühlt sich auch sicher, weil der Wagen schon eine gute Größe hat, anders als beispielsweise ein e-Up oder so. Toll ist einfach das direkte Ansprechen des Motors, das kannte ich so von Verbrennern noch nicht. Bei der Ausstattung muss man halt schauen was man braucht, weil einige Dinge nur als Extras erhältlich sind. Das ist einfach nervig und fühlt sich immer ein bisschen nach Abzocke an, aber das ist bei deutschen Herstellern leider so. Da sind Renault oder die Koreaner mit den vorkonfigurierten Ausstattungsvarianten mMn weiter.

Gesamt­bewertung

5 von 5

Ich war mit meinem e-Golf auch nach 33.000km nicht einmal in der Werkstatt (ok zum Reifen wechseln), kein Wackeln, kein Klappern, nichts. Wenn das die nächsten zwei Jahre so bleibt bin ich rundum zufrieden.

Bericht teilen

x Hilfreich

Möchtest du auf dem Laufenden bleiben?

Dann melde dich jetzt für unseren kostenlosen Newsletter an.

Jetzt anmelden

Du kannst die E-Mail jederzeit abbestellen.