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BMW i3 (94Ah).

Kategorie: E-Autos
BMW i3 (94Ah)
Erfahrungsbericht von
Vorstadt-Rowdy
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19.11.2020

Anschaffung

Wir haben den i3 von meinen Schwiegereltern übernommen und unseren Zweitwagen (Hyundai Getz) nun endgültig angestoßen. Hatte mich vorher mit dem Thema Elektromobilität so gut wie gar nicht auseinandergesetzt. Aber naja, einem geschenkten Gaul…

Kosten

1 von 5

Ich glaube der NP lag 2018 bei über 38.000 Euro für die Version i3 (94 Ah). Für meinen Geschmack absolut überteuert. Klar, elektrisch fahren ist etwas völlig anderes, das macht schon Spaß, zumal mit 170 PS. Und da wir den Wagen geschenkt bekommen haben, hatten wir da auch keine großen Kosten. Ich persönlich hätte mir den Wagen zu diesem Preis aber nicht gekauft.

Reichweite & Laden

1 von 5

Der Akku ist 33 kWh groß und reicht für 160 km. Für meine Schwiegereltern, die damit nur in ihrem Kaff rumeiern und umsonst vorm Rathaus laden sicherlich ok. Für mich völlig unzureichend. Meine Frau nutzt den Wagen jetzt hauptsächlich als Pendlerfahrzeug und pendelt dreimal in der Woche (eine Strecke 21 km). Ich habe keine Wallbox zuhause und möchte mir auch nicht für 1.000 Euro plus Installationskosten so ein Ding in die Garage hängen. Deshalb verbringe ich jetzt jeden zweiten Abend auf irgendwelchen Supermarkt-Parkplätzen oder Gewerbegebieten, um den Wagen zu laden.
Die Ladekosten sind auch völlig intransparent. Ich weiß nicht, wie viele Anbieter, Roaming-Netzwerke und Energiekonzerne da mitmischen, aber es ist nervig! Habe mir mittlerweile ein zweites Portemonnaie angeschafft, in dem ich die Ladekarten aller möglichen Anbieter sammele um möglichst günstig zu tanken.

Aus­stattung & Fahr­gefühl

3 von 5

Das Fahrgefühl ist in Ordnung. Man ist richtig zügig unterwegs und der Innenraum ist sehr BMW-mäßig und hochwertig. Die Raumaufteilung ist auch gut, man hat viel Platz und sitzt auch hinten entspannt. Aber das war es auch schon. Klimaanalage mache ich nicht an weil dann sofort die Reichweite dramatisch sinkt. Die Schmetterlingstüren sind völlig unpraktisch, man kann die Hintertür nur öffnen, wenn man vorher die Vordertür öffnet. Die Reifen sind auch super-dünn, das sieht irgendwie seltsam aus. Kein Wunder, das nach dem i3 kein neues E-Auto von BMW mehr kam. Offenbar sind sie noch nicht so weit um gute E-Autos zu einem vernünftigen Preis anbieten zu können.

Gesamt­bewertung

2 von 5

Der BMW i3 ist für mich kein wirklich praktisches Fahrzeug. Ich behalte ihn jetzt „anstandshalber“ noch einige Zeit, um meine Schwiegereltern nicht vor den Kopf zu stoßen. Bin aber schon wieder dabei, nach einem Verbrenner-Kleinwagen als Zweitwagen zu schauen.

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